ÜBER MICH

Einblick in meinen privaten und beruflichen Weg

Ein kleiner Einblick in meinen privaten und beruflichen Weg

Geboren wurde ich 1963 in Essen.

Meine Kindheit war unspektakulär, einfach normal. Besonders gerne erinnere ich mich an mein erstes Fahrrad (natürlich ohne Gangschaltung), auf dem ich, buchstäblich bis es auseinandergefallen, ist, gefahren bin und keinen Bordstein ausgelassen habe.

Mein Leben ist von Kindheit an auch durch meinen gehandicapten Bruder geprägt, um den ich mich bis heute verantwortlich kümmere.

Im Anschluss an das Abitur und die Zeit bei der Bundeswehr habe ich Theologie studiert, ein Studium, das den Blick weiten kann, wenn man das möchte.

Daran schlossen sich Aus- und Fortbildungen in Seelsorge, Gesprächsführung, Supervision, Mediation und Trauerbegleitung an. Denn nur mit einer guten Qualifikation kann man Menschen Beratung und Lebensbegleitung anbieten.

In meiner Zeit im Kirchendienst habe ich die Freude an der Seelsorge, also an der Unterstützung und Beratung von Menschen erlebt, musste aber auch erkennen, dass der zölibatäre Weg, also ohne Partnerin, nicht der richtige für mich ist.

„Umwege erhöhen die Ortskenntnis!“, mit einem Schmunzeln denke ich heute so an diese Zeit der Suche und Neuausrichtung.

Im Jahr 2004 fand ich mit meiner heutigen Ehefrau Annette mein privates Glück: Ich schied aus dem Kirchendienst aus und verließ die Kirche. Seit 2006 sind wir verheiratet.

Beruflich bedeutete das damals ein sicheres Gelände zu verlassen und den Weg in die Selbständigkeit zu gehen. Mutig und hoffnungsvoll habe ich diesen Weg begonnen und gehe gerne und lebensfroh auf ihm. In meinem Kompetenzrucksack hat die Empathie seit jeher einen besonderen Platz.

Mir persönlich hilft immer wieder mein persönliches Leitwort, mein Lebensmotto: „Bejahe Dein Gestern, lebe Dein Heute, gestalte Dein Morgen!“

Denn ein Neuanfang kann nur gelingen, wenn man Ja zu dem sagt, was davor war, auch wenn nicht alles gut und richtig gewesen ist. Man kann im Leben keinen Reset-Knopf drücken, doch man kann aus Krisen und Tiefschlägen lernen und gestärkt hervorgehen. Das ist meine Erfahrung und meine Überzeugung.

Neben meiner beratenden Tätigkeit gestalte ich Zeremonien an den schönen und schweren Wendepunkten des Lebens, arbeite journalistisch, bin Buchautor, bilde junge Kolleginnen und Kollegen aus und war bereits mehrfach Gesprächspartner im Fernsehen.

Wie ich mich sehe und wie ich arbeite?

Ich mag das Wort „Seelsorger“ nach wie vor.
Für mich bedeutet es, ein ehrliches Interesse am Mitmenschen und seinem Wohlergehen zu haben,

Unterstützer, Wegbegleiter, Brückenbauer und Vermittler zu sein, wenn einen die Ereignisse im Leben herausfordern und überfordern, anzählen oder auch einmal niederschlagen.

Wenn Sie es wollen, bin ich dann sehr gerne an Ihrer Seite da, höre zu, gebe Rat und suche gemeinsam mit Ihnen und für Sie nach Lösungen: Nie aus dem Lehrbuch, immer individuell!

Viele Menschen suchen sich leider erst dann Rat und Hilfe, wenn sprichwörtlich „Feuer auf dem Dach“ ist. Dabei könnte ich ihnen viel schneller helfen, wenn sie auf mich zukämen, wenn „Rauch aus dem Keller“ aufsteigt. Aber auch das „Feuer auf dem Dach“ bekommen wir gelöscht.

Doch für Lebensbegleitung und eine Beratung braucht`s nicht einmal den „Rauch aus dem Keller“.
Ein empathischer Blick und guter Rat eines qualifizierten Außenstehenden sind oft wertvoll, damit das Leben in der guten Spur bleibt!

Thomas Multhaup
Thomas Multhaup, 2019/10
Thomas Multhaup

Bejahe Dein Gestern, lebe Dein Heute, gestalte Dein Morgen!